Impressum:

Herausgeber*innen:

Integrationshaus e.V.

Ottmar-Pohl-Platz 5

51103 Köln

T 0221-99745752

info@ihaus.org

www.ihaus.org

und

Migrafrica VJAAD e.V

Braunstraße 21

50933 Köln

T 0221-99390435

info@migrafrica.org

www.migrafrica.org

 

Diese Handreichung entstand im Rahmen des Projekts „Dekolonialisiert die Integration“ des Integrationshaus e.V. und Migrafrica VJAAD e.V.

Das Projekt wurde gefördert durch: “NRWeltoffen: Lokale Handlungskonzepte gegen Rechtsextremismus und Rassismus. Im Rahmen der Förderung der Kreise und kreisfreie Städte durch das Land Nordrhein-Westfalen, Landeszentrale für politische Bildung, Landeskoordinierungsstelle gegen Rechtsextremismus”.

 

Graphik: Salman Abdo

Text: Elizaveta Khan mit Christine Müller

Dorsa Moinipour

V.i.S.d.P.: Elizaveta Khan

Dorsa Moinipour

Köln, Dezember 2019

 

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#Haltung: Hierbleiben Statt Abschieben Oder Abschieben Statt Hierbleiben?

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Herausgeber*innen:

Integrationshaus e.V.

Ottmar-Pohl-Platz 5

51103 Köln

www.ihaus.org

T 0221-99745752 

 

Für inhaltliche Aussagen tragen die Autor*innen die Verantwortung.

Diese Publikation entstand im Rahmen des Projekts „Interkulturelle Zentren als Orte für Empowerment, Partizipation, gesellschaftliche Teilhabe und Solidarität“.

Das Projekt wird gefördert durch: “NRWeltoffen: Lokale Handlungskonzepte gegen Rechtsextremismus und Rassismus. Im Rahmen der Förderung der Kreise und kreisfreie Städte durch das Land Nordrhein-Westfalen, Landeszentrale für politische Bildung, Landeskoordinierungsstelle gegen Rechtsextremismus”.

 

Graphik: Salman Abdo

Text: Elizaveta Khan

V.i.S.d.P.: Elizaveta Khan

November 2019

 

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Fachtagung: „Hierbleiben statt Abschieben oder Abschieben statt Hierbleiben?“ am 24.01.2020 in Köln

Unter dieser Fragestellung veranstaltete das Bündnis Köln zeigt Haltung in der Melanchton Akademie eine Fachtagung zum neuen Aufenthaltsrecht.

Das Bündnis aus Willkommensinitiativen, zivilgesellschaftlichen Vereinen und Initiativen, kirchlichen und religiösen Organisationen, Gewerkschaften und vielen Engagierten in der Flüchtlingsarbeit, das sich 2018 mit dem Ziel einer humanen und menschenrechtsorientierten Asyl und Integrationspolitik gebildet hatte, wollte mit dieser Fachtagung auf die Probleme, Schwachstellen sowie nach Auffassung der Veranstalter*innen  europa- wie menschenrechtswidrige Regelungen des neuen Aufenthaltsrechts aufmerksam machen und über die Praxis von Aufnahme und Integration diskutieren.

Die Eröffnungsrede hielt Dr. Joachim Stamp, Minister für Kinder, Familie, Geflüchtete und Integration des Landes NRW. Ihm folgen Rechtsanwalt Michael Heim und Birigt Naujoks (Geschäftsführerin des Flüchtlingsrat NRW e.V.).

In anschließenden Workshops konnten die Themen “Recht des Aufenthaltes”, “Ausbildungs- und Beschäftigungsduldung”,” Abschiebung” sowie “Hierbleiben”  diskutiert werden.

Auf dem abschließenden Podium diskutierten Dagmar Dahmen, Ministerium für Kinder, Familie, Geflüchtete und Integration des Landes NRW, Ossi Hellling (Rom e.V.), Claus-Ulrich Prölß (Kölner Flüchtlingsrat e.V.) und Prof. Dr. Susanne Spindler ( AG Bleiben) über die Perspektiven der Kölner Integrationspolitik.

Den Abschluss bildete die Formulieren von Wahlprüfsteinen im Hinblick auf die Kommunal- und Integrationsratswahlen am 13.09.2020 durch Marianne Arndt (Wiku-Mülheim) und Chiara Battaglia (Aktion Neue Nachbarn).

(Was ist der Integrationsrat?)

Köln zeigt Haltung!

Mehr Infos: http://koelnzeigthaltung.org/

Einleitung:

Wir, Mitglieder des Bündnisses Köln zeigt Haltung, möchten Sie und Euch nicht mit den Ergebnissen und Erkenntnissen unserer Tagung allein lassen.

Wir wollen flüchtlingspolitische Prüfsteine formulieren. Wir fordern, wir prüfen, wir mahnen. Einen ersten Einblick geben wir Ihnen in Form von __ Schlaglichtern aus dem heutigen Tag. Wir fordern die Stadt Köln auf Haltung zu zeigen für solidarisches Köln für ein Aufnehmen und hierbleiben daraus ergeben sich:

#1

Die Stadt Köln muss die bisherige Menschenrechtsorientierte Aufnahme und Aufenthaltspolitik fortsetzen, weiterentwickeln und in der Region dafür werben sowie gemeinsam mit dem Land die notwendigen Rahmenbedingungen ausbauen.

#2

Die Stadt Köln nimmt im Bündnis Sichere Häfen Geflüchtete insbesondere besonders Schutzbedürftige auf, sie wirkt mutig und an die Grenzen gehend auf das Land und den Bund ein, dies zu ermöglichen. Die Stadt sucht gemeinsam mit anderen Städten und Kommunen sowie anderen Organisationen Wege real und zeitnah Menschen aufzunehmen

#3

Die Stadt Köln erhält und verbessert die bestehenden Strukturen zur Aufnahme, Beratung und Integration Geflüchteter und ermöglicht menschenwürdige Lebensbedingungen auf der Basis der beschlossenen Mindeststandards

#4

Die Förderung von schutzsuchenden Kindern und Jugendlichen wird im erforderlichen Maße fortgesetzt. Familien werden besonders betreut und in ihrer Erziehungsaufgabe gestärkt. Städtische Behörden werden in besonderer Weise auf interkulturellen/inklusiven Herausforderungen vorbereitet.

#5

Die Gesundheitsversorgung wird verstärkt mit dem Ziel, dass jeder und jede Schutzsuchende die medizinisch notwendige Behandlung in und außerhalb der Unterkünfte erhält. Die Stadt setzt sich dafür ein, dass es in Krankenhäusern keine Behandlung der 3 Klasse, je nach Aufenthaltsstatus gibt.

#6

Die Ausbildungsduldung wird soweit wie möglich für die Ausbildung genutzt und Erlaubnisse schnell und unbürokratisch erteilt. Für die Erprobung der Beschäftigungsduldung findet ein enger Dialog von Kommune, Wirtschaft und Gewerkschaften statt.

Auszubildenden wird sobald als möglich ein besserer Status ermöglicht der Sicherheit und Perspektive bietet.

#7

Angesichts der neuen Beschränkungen des Aufenthaltsrechtes für Geduldete aus sogenannten sicheren Herkunftsländern werden alle aufenthaltsrechtlichen Möglichkeiten für eine Bleiberechtsperspektive und für Bildung und Integration genutzt. Die Stadt erhöht ihr personelles Engagement in der Bleiberechtsperspektive und aktualisiert immer wieder die Anzahl der die Anspruch darauf haben

#8

Das Kirchenasyl bedarf kreativer Lösungen angesichts der derzeitigen Zustände. Die Politik muss sich für eine Entkriminalisierung des Kirchenasyls einsetzen, damit die Kirchen ihrer ethischen Verantwortung nachgehen können.

#9

Die Agenda der Gesetzesverschärfungen folgt einem + rechten Diskurs. Die Muster waren in den vergangenen Jahrzenten immer die Gleichen: je mehr Geflüchtete kommen, desto lauter reagieren Konservative auf eine – in ihren Worten – “Überfremdung”. Es folgen Gesetzesverschärfungen. Die Politik ist dazu aufgefordert, sich mit den tatsächlichen Herausforderungen bei der Aufnahme, Integration und Versorgung auseinanderzusetzen, anstatt Abschottung und Abschreckung zu fördern. Wir fordern sie auf sich entschieden gegen rechte Scheinargumente zu stellen.

#10

Integration beginnt nicht erst mit dem Aufenthaltsstatus. Es muss Zugang zu gesellschaftlichen Räumen von geduldeten Schutzsuchenden und Menschen ohne Papiere geschaffen werden, anstatt sie zu prekarisieren. Migration und
Vielfalt ist ein Benefit für unsere Gesellschaft. Es muss ein politisches Umdenken stattfinden – weg von der Problematisierung von Migration und
Integration.

Wir fordern die Stadt und die Politik auf an dem Städtebündnis solidarity
City teilzunehmen.

Schlusswort:

Wir, vom Bündnis Köln zeigt Haltung werden die Ergebnisse unserer Tagung in
Form von Forderungen an die Politik, man könnte auch Wahlprüfsteine sagen,
schriftlich veröffentlichen. Wir werden uns weiterhin den Forderungen, die
als Reaktion auf eins der schärfsten Asylgesetze und aufenthaltsrechtliche
Änderung, entstanden sind annehmen und agieren.

Wir werden weiterhin in Köln Haltung zeigen für Solidarität, Aufnehmen und
Hierbleiben.

Freitag, 17.01.2020: Klarissenkloster in Köln-Kalk

“Su simmer all he hinjekumme…. Gesellschaftlicher Zusammenhalt und radikale Vielfalt: Wie geht das?”

Bei diesem Fachnachmittag der Aktion Neue Nachbarn waren wir zusammen mit 120 Ehren- und Hauptamtlichen dabei. Neben den beiden Referenten Josef Becker von der WWu Münster und Dr. Max Czollek, Autor u.a. des Buches “Desintegriert euch!“, gab es Raum für Diskussionen und den Aufruf, den Mut nicht zu verlieren – und weiter Haltung zu zeigen!

 

#Haltung: Hierbleiben Statt Abschieben Oder Abschieben Statt Hierbleiben?

By In-Haus Media

Eine dokumentarische Collage über die Entstehungsgeschichte der Bilz-Stiftung in Köln, über Projekte, die von der Stiftung gefördert wurden und über Fritz und Brigitte Bilz (Langfassung – 41 min.).

Wiehler Str. in Köln-Brück. Hier wohnen Brigitte und Fritz Bilz. Fritz ist promovierter Historiker und war früher Sekretär der Gewerkschaft ÖTV (heute ver.di), Brigitte ist pensionierte Lehrerin und Vorsitzende der „Geschichtswerkstatt Köln Brück“. Der Vater von Fritz Bilz war Schlosser – seine Mutter war Näherin. Als die Eltern 1998 gestorben waren und Fritz und Brigitte Bilz das elterliche Häuschen in der Wiehler Str. entrümpeln wollten, fanden sie zu ihrer maßlosen Überraschung (im Hause verteilt) ein gespartes Vermögen im Werte von 500.000 DM:

Sparbücher, Münzen in diversen Säckchen sowie – in der Kellerwerkstatt des Vaters mit Winkeleisen unter der Werkbank festgeschraubt – Goldbarren im Wert von 100.000 DM.

Anstatt das Geld „auf den Kopf zu hauen“ oder in Luxuswerten anzulegen, entschieden Brigitte und Fritz Bilz, eine Stiftung zu gründen. Die Bilz-Stiftung fördert seit 20 Jahren Kölner Initiativen, die sich gegen Fremdenfeindlichkeit, Rassismus und für verfolgte Menschen einsetzen. Der Film portraitiert Brigitte und Fritz Bilz und stellt diese drei von der Stiftung geförderte Projekte vor:

Integrationshaus Kalk e.V. www.ihaus.org Interview mit Elizaveta Khan

Rom e.V. www.romev.de Interview mit Elisabeth Klesse

IG Keupstr https://de-de.facebook.com/igkeupstrasse Interview mit Meral Sahin. Für Nicht-Kölner: Die Keupstr. ist die Straße, in der der NSU im Jahre 2004 das Nagelbombenattentat verübte

Der Film ist mein diesjähriger Beitrag zu den domstadt doks des neuen neuen kölner filmhaus e.V.

Beginn der Dreharbeiten: März 2019 – Fertigstellung September 2019 •  Dauer: Langfassung 40 min • Kurzfassung 28 min.

Kurzfassung:

Passend zum Jahresende wollen wir mit diesem Beitrag einen kleinen Einblick hinter die Kulissen von In-Haus Media geben.

Da alle jungen Menschen, die bei uns aktiv sind, auch in ihrer Lebenswirklichkeit sehr aktiv sind, wird In-Haus Media – ebenso wie das In-Haus insgesamt – von sehr viel Motivation und Energie der Engagierten getragen.

 

Dafür möchten wir uns von Herzen bei ALLEN bedanken und wünschen allen erholsame Ferien und einen guten Rutsch ins neue Jahr! #inhausmedia #demokratiefüralle #zdog #washeißthierdemokratie #demokratie_leben #kalk

 

 

Was heißt hier Demokratie? ist eine Video-Reihe wird von In-Haus Media produziert.

Gemeinsam Zukunft gestalten Politische Bildung

Worte vor Orte! – Was heißt hier Demokratie?!

Cinema, Cinema! – Allerweltskino e.V.

“ROMA Mobil Museum”, EU-Rom e.V.

“Demokratie im Fokus”& “Jugendforum” – Was heißt hier Demokratie?

DU BIST RICHTIG! – Was heißt hier Demokratie?!

Köln spricht – Was heißt hier Demokratie?!

In-Haus Media! “Raus in die Welt” – Was heißt hier Demokratie?

Was?

Erkunden von Musikorten mit Migrant*innen in Köln-Ehrenfeld Teilnehmende des Projekts haben gemeinsam mit Eva Keil und Andrea Schultens ausgewählte Musikorte erkundet, Konzerte besucht und Interviews mit den Mitarbeiter*innen vor Ort geführt.

Sie lernten einen Mikrokosmus im Musikbetrieb kennen – und konnten aktiv ihre Umgebung erkunden!

Weitere Infos zum Projekt gibt es bei:

Andrea Schultens:

schultens@kulturkinder.net

 

Eva Keil:

eva-rr@gmx.de

 

Was heißt hier Demokratie? ist eine Video-Reihe wird von In-Haus Media produziert.

Gemeinsam Zukunft gestalten Politische Bildung

Worte vor Orte! – Was heißt hier Demokratie?!

Cinema, Cinema! – Allerweltskino e.V.

“ROMA Mobil Museum”, EU-Rom e.V.

“Demokratie im Fokus”& “Jugendforum” – Was heißt hier Demokratie?

DU BIST RICHTIG! – Was heißt hier Demokratie?!

Köln spricht – Was heißt hier Demokratie?!

In-Haus Media! “Raus in die Welt” – Was heißt hier Demokratie?

Im Sommer waren wir mit InHaus Media unterwegs und haben im Rahmen des Projektes “Was heißt hier Demokratie?!” das Projekt “Cinema, Cinema!” besucht. Das Allerweltskino e.V. und das Kollektiv KINO ASYL hatte in die “ Alte Feuerwache Köln” zu einem Kinoabend eingeladen.

Seit 2017 veranstalten die Macher*innen des Projektes “ Cinema, Cinema!” Filmabende in verschiedenen Kinos – während der Veranstaltungen gibt es die Möglichkeit, die Inhalte mit Filmemacher*innen und Expert*innen zu diskutieren.

Unter dem Motto “Vom Weggehen und Ankommen” wurden die folgenden drei Kurzfilme vorgestellt:

– FACING MECCA (Schweiz 2017, Regie Jan-Eric Mack)

– OMID (Deutschland, Afghanistan 2018, Regie Masih Tajzai)

– JUST FOR ONE DAY (Afghanistan 2018, Regie Mostafa Monji)

 

Hier ist unser Beitrag zu dem Event – seht selbst, was die Veranstaltenden uns erzählt haben!

 

In-Haus Media – 2019

 

Was heißt hier Demokratie? ist eine Video-Reihe wird von In-Haus Media produziert.

Gemeinsam Zukunft gestalten Politische Bildung

Worte vor Orte! – Was heißt hier Demokratie?!

Cinema, Cinema! – Allerweltskino e.V.

“ROMA Mobil Museum”, EU-Rom e.V.

“Demokratie im Fokus”& “Jugendforum” – Was heißt hier Demokratie?

DU BIST RICHTIG! – Was heißt hier Demokratie?!

Köln spricht – Was heißt hier Demokratie?!

In-Haus Media! “Raus in die Welt” – Was heißt hier Demokratie?

Die Baustelle des Köln Rautenstrauch Joest Museum ist eröffnet! Das In-Haus war bei der Die Baustelle: Kick off Veranstaltung dabei und wir sind hoch motiviert, die Baustelle 2020 zu bespielen und die Sonderausstellung RESIST! mitzugestalten! Wir freuen uns auf weitere Verbündete und Freund*innen, die mit Liebe und Power mit uns aktiv sein wollen. Wir bedanken uns bei allen Beteiligten und Engagierten für das vielversprechende Event! #museumfueralle #inhausfueralle #dekolonisiertdasmuseum #dekolonisiertdieintegration #workandprogress #underconstruction

 

 

Was hält unsere Gesellschaft zusammen? – Die Pluralität! (Video)

Marco Sejdic hat im Rahmen seines Engagements Informationen über berühmte Persönlichkeiten zusammengetragen und ein mobiles Museum aufgebaut.

Damit sucht er Schulen und andere Bildungseinrichtungen auf, um Aufklärungsarbeit zu leisten. Seine Motivation: “Ich kämpfe für einen Traum: dass meine Kinder in der Demokratie nicht nach ihrer Vielfalt, Kultur, Tradition, Sprache oder Hautfarbe beurteilt werden, sondern nach den Menschen, die sie sein werden.” “Sprache kommt vom Sprechen” Handreichung: Weiter Lesen

Weitere Informationen zum Projekt gibt es hier:
EU-Rom e.V.
M: sejdic.marco@yahoo.de
T: 0163-3466909

Für die Weiterführung des Projktes fehlt noch ein Kleinbus – wer was spenden möchte, kann sich gerne an den Projektleiter Marco Sejdic wenden.