elk x elk = elk² Zum 2. Mal fand vom 03.09. – 06.09.2020 das Europäische Literaturfestival Köln Kalk (ELK) statt.

Denn wir alle haben viel Spaß daran, dass aus dem Thema „Europa in Kalk“ das 1. ELK 2019 und nun das ELK² 2020 geworden ist.

Aber seht selbst!… und freut euch auf das Hörbuch (coming soon)!

 

Das ELK2 (Europäische Literaturfestival Köln Kalk Nr. 2) war eine Freude zum Quadrat mit sehr vielen lieben Menschen und für alle diese und für jene, die nicht da waren, anbei das Video von In-Haus Media zum nachschauen!

Und bleibt nichts als Danke zu sagen an alle, die da waren, an Zehava Khalfa, Pablo Jofré, Rasmus Nikolajsen, Željana Vukanac, Margarita Athanasiou, Lesi Zoltán, Krišjānis Zeļģis, Eleonore Schönmaier, Alexander Estis, Nurduran Duman, Adrian Kasnitz, unserem Lieblingsparasiten der Parasitenpresse, an unsere KUNTS*lerinnen, die mosaik – Zeitschrift für Literatur und Kultur, kon-paper, an alle Workshopteilnehmer*innen, an die Menschen und Institutionen, die uns gefördert haben, an Streetwork Kalk für die geilen Taschen, die Pflanzstelle und alle Menschen, die den Ottmar-Pohl-Platz ein Wochenende lebendig gemacht haben.

 

Vielen Dank an alle, die an unserem ELK2020 Programm teilgenommen haben:

ELK am Samstag:
  • Musik mit Max Goedecke
  • Zehava Khalfa & Pablo Jofré
  • Rasmus Nikolajsen & Texte von Eleonore Schönmaier
  • Literaturzeitschrift [kon] mit Alisha Gamisch
  • Željana Vukanac & Texte von Krišjānis Zeļģis
  • mosaik – Zeitschrift für Literatur und Kultur mit Alexander Estis
  • Zoltán Lesi & Margarita Athanasiou
  • Stände und Platzprogramm mit
  • In-Haus e. V., NULZ mit mosaik und [kon],
  • fremdwOrte Autorencafé,
  • Solidaritätsnetzwerk Köln, Frauenkollektiv Köln,
  • Internationale Jugend,
  • Zusammenleben Willkommen – Zimmer für geflüchtete Menschen,
  • Streetwork Kalk der AWO Köln,
  • Lila_bunt,
  • Gizem Güvendağ,
  • KLiteratur und die Parasitenpresse

 

ELK am Sonntag:
  • Release & Vorstellung der neuen Ausgabe der KLiteratur
  • Lesung der Teilnehmer*innen der ELK²-Workshops
  • Lesung aus dem “Kalk Alphabet” & ELK-Alumni
  • Musik von Ramblin‘ Boy Harrers & gemeinsames Katern
  • fremdwOrte Autorencafé (Infostand)

 

Danke schön!

 

Hier gibt es auch Fotos:
1. Tag des #elk2020

2. Tag des #elk2020

 

3. Tag des #elk2020

 

 

 

In-Haus Media Team:

Salman Abdo

Mona Leitmeier

Majd Assassa

Mo Khier Ali

Amer Kashma

 

(elk 2019 video findet ihr hier: elk2019)

Fragen und Antworten:

Was und Warum Elk? findet ihr hier: eulit.org

oder auch hier: elk2 Save the Date!

Mehr Literatur von In-Haus? Hier

Zum 2. Mal findet im September das Europäische Literaturfestival Köln Kalk (ELK) statt.

(Hier findet ihr Videos und Fotos von #ELK 2020)

 

 

Das ELK² ist eine Kooperationsveranstaltung des Integrationshaus e.V., der KLiteratur, des KUNTS e.V. und der parasitenpresse.

Acht internationale Dichter*innen aus Europa und darüber hinaus kommen an einem langen Wochenende nach Köln Kalk. Lesen werden (Stand Juni 2020):

  • Rasmus Nikolajsen (Dänemark),
  • Krišjānis Zeļģis (Lettland),
  • Margarita Athanasiou (Griechenland),
  • Pablo Jofré (Chile),
  • Zahava Khalfa (Israel),
  • Željana Vukanac (Serbien),
  • Zoltán Lesi (Ungarn),
  • Eleonore Schönmaier (Kanada)

 

Grober Ablaufplan

Freitag, 4.9., 18 Uhr: Auftaktveranstaltung mit allen Autor*innen auf dem Ottmar-Pohl-Platz (Open Air)Samstag, 5.9., 12 bis 22 Uhr: Europa liest – Lesungen mit allen Autor*innen und Nebenprogramm auf dem Ottmar-Pohl-Platz und in der Pflanzstelle Kalk (Open Air)

Sonntag, 6.9., 10 bis 16 Uhr: Kater, Kultur & Kalk Alphabet – Lesungen und Musik mit den ELK Alumni, den Teilnehmer*innen des ELK Schreibworkshops und den Autor*innen des Kalk Alphabets auf dem Ottmar-Pohl-Platz(Open Air)

Lesungen auf Griechisch, Spanisch, Hebräisch, Ungarisch, Dänisch, Englisch, Serbokroatisch und Lettisch und in deutscher Übersetzung.

Zu allen Veranstaltungen ist der Eintritt frei!

Weitere Infos: www.eulit.org

(elk 2019 video findet ihr hier: elk2019)

Seit Jahren unterstützen viele ehrenamtlich Tätige neu eingewanderte Kölnerinnen und Kölner beim Erlernen der deutschen Sprache.

Das ist für beide Seiten eine große Herausforderung, die immer auch etwas Gutes bringt.

Sie bringt mehr Unabhängigkeit und mehr Chancen für die neu Eingewanderten sowie Begegnung und Solidarität für Alle und damit wird die Stadt ein großes Stück besser und stärker.

Gemeinsam haben sich der Integrationshaus e.V. und das Kommunale Integrationszentrum auf den Weg gemacht, um die ehrenamtliche DeutschSprachförderung zu unterstützen. Dies wollen wir durch Workshops und durch diese Handreichung erreichen, die gerade in diesen Zeiten von Corona-bedingten Einschränkungen des menschlichen Kontaktes besonders bedeutsam ist.

Die Handreichung ist ein Angebot für diejenigen, die bereits ehrenamtlich in der Sprachförderung aktiv sind und für diejenigen, die sich das bislang noch nicht getraut haben.

Nicht zuletzt wollen wir damit auch die neu eingewanderten Kölnerinnen und Kölner unterstützen, die beim Erlernen und Einüben der Deutschen Sprache von guten ehrenamtlichen Angeboten profitieren.

 

Das Material entspricht ausdrücklich nicht den Anforderungen an ein hauptamtliches, zertifiziertes Angebot, das einem entsprechenden Curriculum unterliegt. Es soll eine gute Grundlage für Ihr ehrenamtliches Angebot sein. Für Ihr ehrenamtliches Engagement, mit dem Sie die Stadtgesellschaft positiv gestalten und prägen, bedanken wir uns im Namen aller Kölnerinnen und Kölner herzlich bei Ihnen. Wir, das sind der Integrationshaus e.V., zertifizierter Integrationskursträger und Interkulturelles Zentrum Köln, und das Kommunale Integrationszentrum Köln im Amt für Integration und Vielfalt der Stadt Köln.

 

Handreichung für Ehrenamtliche, die sich in der Sprachvermittlung für und mit geflüchtete(n) Menschen engagieren.

 

Herausgeber*innen:

Integrationshaus e.V. (in Kooperation mit dem Kommunalen Integrationszentrum Köln)

Ottmar-Pohl-Platz 5 und 3a

51103 Köln

www.ihaus.org

T 0221-99745752

 

Graphik:

Salman Abdo

 

Text:

Elizaveta Khan, Integrationshaus e.V.

Sandra Longo, Kommunales Integrationszentrum Stadt Köln

 

V.i.S.d.P.:

Elizaveta Khan

 

Köln, März 2020

 

jetzt herunterladen

Fachtagung: „Hierbleiben statt Abschieben oder Abschieben statt Hierbleiben?“ am 24.01.2020 in Köln

Unter dieser Fragestellung veranstaltete das Bündnis Köln zeigt Haltung in der Melanchton Akademie eine Fachtagung zum neuen Aufenthaltsrecht.

Das Bündnis aus Willkommensinitiativen, zivilgesellschaftlichen Vereinen und Initiativen, kirchlichen und religiösen Organisationen, Gewerkschaften und vielen Engagierten in der Flüchtlingsarbeit, das sich 2018 mit dem Ziel einer humanen und menschenrechtsorientierten Asyl und Integrationspolitik gebildet hatte, wollte mit dieser Fachtagung auf die Probleme, Schwachstellen sowie nach Auffassung der Veranstalter*innen  europa- wie menschenrechtswidrige Regelungen des neuen Aufenthaltsrechts aufmerksam machen und über die Praxis von Aufnahme und Integration diskutieren.

Die Eröffnungsrede hielt Dr. Joachim Stamp, Minister für Kinder, Familie, Geflüchtete und Integration des Landes NRW. Ihm folgen Rechtsanwalt Michael Heim und Birigt Naujoks (Geschäftsführerin des Flüchtlingsrat NRW e.V.).

In anschließenden Workshops konnten die Themen “Recht des Aufenthaltes”, “Ausbildungs- und Beschäftigungsduldung”,” Abschiebung” sowie “Hierbleiben”  diskutiert werden.

Auf dem abschließenden Podium diskutierten Dagmar Dahmen, Ministerium für Kinder, Familie, Geflüchtete und Integration des Landes NRW, Ossi Hellling (Rom e.V.), Claus-Ulrich Prölß (Kölner Flüchtlingsrat e.V.) und Prof. Dr. Susanne Spindler ( AG Bleiben) über die Perspektiven der Kölner Integrationspolitik.

Den Abschluss bildete die Formulieren von Wahlprüfsteinen im Hinblick auf die Kommunal- und Integrationsratswahlen am 13.09.2020 durch Marianne Arndt (Wiku-Mülheim) und Chiara Battaglia (Aktion Neue Nachbarn).

(Was ist der Integrationsrat?)

Köln zeigt Haltung!

Mehr Infos: http://koelnzeigthaltung.org/

Einleitung:

Wir, Mitglieder des Bündnisses Köln zeigt Haltung, möchten Sie und Euch nicht mit den Ergebnissen und Erkenntnissen unserer Tagung allein lassen.

Wir wollen flüchtlingspolitische Prüfsteine formulieren. Wir fordern, wir prüfen, wir mahnen. Einen ersten Einblick geben wir Ihnen in Form von __ Schlaglichtern aus dem heutigen Tag. Wir fordern die Stadt Köln auf Haltung zu zeigen für solidarisches Köln für ein Aufnehmen und hierbleiben daraus ergeben sich:

#1

Die Stadt Köln muss die bisherige Menschenrechtsorientierte Aufnahme und Aufenthaltspolitik fortsetzen, weiterentwickeln und in der Region dafür werben sowie gemeinsam mit dem Land die notwendigen Rahmenbedingungen ausbauen.

#2

Die Stadt Köln nimmt im Bündnis Sichere Häfen Geflüchtete insbesondere besonders Schutzbedürftige auf, sie wirkt mutig und an die Grenzen gehend auf das Land und den Bund ein, dies zu ermöglichen. Die Stadt sucht gemeinsam mit anderen Städten und Kommunen sowie anderen Organisationen Wege real und zeitnah Menschen aufzunehmen

#3

Die Stadt Köln erhält und verbessert die bestehenden Strukturen zur Aufnahme, Beratung und Integration Geflüchteter und ermöglicht menschenwürdige Lebensbedingungen auf der Basis der beschlossenen Mindeststandards

#4

Die Förderung von schutzsuchenden Kindern und Jugendlichen wird im erforderlichen Maße fortgesetzt. Familien werden besonders betreut und in ihrer Erziehungsaufgabe gestärkt. Städtische Behörden werden in besonderer Weise auf interkulturellen/inklusiven Herausforderungen vorbereitet.

#5

Die Gesundheitsversorgung wird verstärkt mit dem Ziel, dass jeder und jede Schutzsuchende die medizinisch notwendige Behandlung in und außerhalb der Unterkünfte erhält. Die Stadt setzt sich dafür ein, dass es in Krankenhäusern keine Behandlung der 3 Klasse, je nach Aufenthaltsstatus gibt.

#6

Die Ausbildungsduldung wird soweit wie möglich für die Ausbildung genutzt und Erlaubnisse schnell und unbürokratisch erteilt. Für die Erprobung der Beschäftigungsduldung findet ein enger Dialog von Kommune, Wirtschaft und Gewerkschaften statt.

Auszubildenden wird sobald als möglich ein besserer Status ermöglicht der Sicherheit und Perspektive bietet.

#7

Angesichts der neuen Beschränkungen des Aufenthaltsrechtes für Geduldete aus sogenannten sicheren Herkunftsländern werden alle aufenthaltsrechtlichen Möglichkeiten für eine Bleiberechtsperspektive und für Bildung und Integration genutzt. Die Stadt erhöht ihr personelles Engagement in der Bleiberechtsperspektive und aktualisiert immer wieder die Anzahl der die Anspruch darauf haben

#8

Das Kirchenasyl bedarf kreativer Lösungen angesichts der derzeitigen Zustände. Die Politik muss sich für eine Entkriminalisierung des Kirchenasyls einsetzen, damit die Kirchen ihrer ethischen Verantwortung nachgehen können.

#9

Die Agenda der Gesetzesverschärfungen folgt einem + rechten Diskurs. Die Muster waren in den vergangenen Jahrzenten immer die Gleichen: je mehr Geflüchtete kommen, desto lauter reagieren Konservative auf eine – in ihren Worten – “Überfremdung”. Es folgen Gesetzesverschärfungen. Die Politik ist dazu aufgefordert, sich mit den tatsächlichen Herausforderungen bei der Aufnahme, Integration und Versorgung auseinanderzusetzen, anstatt Abschottung und Abschreckung zu fördern. Wir fordern sie auf sich entschieden gegen rechte Scheinargumente zu stellen.

#10

Integration beginnt nicht erst mit dem Aufenthaltsstatus. Es muss Zugang zu gesellschaftlichen Räumen von geduldeten Schutzsuchenden und Menschen ohne Papiere geschaffen werden, anstatt sie zu prekarisieren. Migration und
Vielfalt ist ein Benefit für unsere Gesellschaft. Es muss ein politisches Umdenken stattfinden – weg von der Problematisierung von Migration und
Integration.

Wir fordern die Stadt und die Politik auf an dem Städtebündnis solidarity
City teilzunehmen.

Schlusswort:

Wir, vom Bündnis Köln zeigt Haltung werden die Ergebnisse unserer Tagung in
Form von Forderungen an die Politik, man könnte auch Wahlprüfsteine sagen,
schriftlich veröffentlichen. Wir werden uns weiterhin den Forderungen, die
als Reaktion auf eins der schärfsten Asylgesetze und aufenthaltsrechtliche
Änderung, entstanden sind annehmen und agieren.

Wir werden weiterhin in Köln Haltung zeigen für Solidarität, Aufnehmen und
Hierbleiben.

In unserem Workshop “Sei du selbst! Raus aus den Klischees” haben wir mit Text, Musik und Tanz kreativ gearbeitet. Wir haben unseren Gedanken und unserer Fantasie freien Lauf gelassen, denn Freiheit ist die Vision der Seele!

Suported im Rahmen des Projekts: „Migrationssensible und rassismuskritische Kompetenz in der Jugendsozialarbeit” der LAG KJS NRW in Kooperation mit der Bundesarbeitsgemeinschaft Katholischen Jugendsozialarbeit (BAG KJS) und wurde gefördert vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ).

 

Danke an:

Music

Jundi Majhul

Kaleo Sansaa

 

Video

Salman Abdo

Muhie Hussein

 

Tanz

Ahmad Bazarto

Muhammad Bazarto

 

Poetry und Lyrics

Babak Ghassim

 

Am 02.03. ging es bei uns im #Integrationshaus um „Postkoloniale Perspektiven auf Integration“. Neben den historischen Hintergründen, die wir uns alle noch einmal ins Gedächtnis rufen konnten, haben wir über den konkreten Transfer in unsere Tätigkeitsfelder gesprochen.

Wie kann ich postkoloniale Perspektiven in meiner Arbeit mitdenken? Wie kann ich kritisch mit dem System rund um den Begriff „Integration“ umgehen? Wie begünstige ich mit meinem Verhalten einseitige Machtverhältnisse und was kann ich tun, um dies in Zukunft zu vermeiden? Wo bin ich ganz persönlich im in den vorhandenen Machtverhältnissen positioniert und was ergibt sich daraus für mich? All das sind Fragen, mit denen wir uns beschäftigen konnten. Wir danken der Workshopleitung Alina Symanzik und Johannes Schweitzer für den spannenden Workshop.

Am 02.03. ging es bei uns im #Integrationshaus um „Postkoloniale Perspektiven auf Integration“. Neben den historischen Hintergründen, die wir uns alle noch einmal ins Gedächtnis rufen konnten, haben wir über den konkreten Transfer in unsere Tätigkeitsfelder gesprochen.

Wie kann ich postkoloniale Perspektiven in meiner Arbeit mitdenken? Wie kann ich kritisch mit dem System rund um den Begriff „Integration“ umgehen? Wie begünstige ich mit meinem Verhalten einseitige Machtverhältnisse und was kann ich tun, um dies in Zukunft zu vermeiden? Wo bin ich ganz persönlich im in den vorhandenen Machtverhältnissen positioniert und was ergibt sich daraus für mich? All das sind Fragen, mit denen wir uns beschäftigen konnten. Wir danken der Workshopleitung Alina Symanzik und Johannes Schweitzer für den spannenden Workshop.

# criticalwhiteness # noahsow # tupokaogette # exitracism #postkolonialismus # integrationshaus

Am Samstag haben wir uns mit Macht und Verantwortung im DaZ- Unterricht beschäftigt. Dabei ging es unter anderem um den Austausch zwischen den Lehrkräften, theoretisches Wissen und die Frage, wie wir unsere individuelle Position als Lehrkraft reflektieren können, um möglichst diskriminierungssensibel zu unterrichten. Ein großes Dankeschön geht an die Workshopleitung Cecil Arndt und Isabell May.

 

Am letzten Samstag, dem 26.01.2019, haben wir unsere Workshopreihe mit dem Motto „Unser Kopf ist rund, damit unser Denken die Richtung ändern kann“ gestartet! Fünf weitere Male werden wir uns mit verschiedenen Themen der politischen Bildungsarbeit auseinandersetzen.

Den Auftakt bildete ein Workshop zum Thema „Antisemitismus und politische Bildungsarbeit – Schwerpunkt Neue Rechte“. Angeleitet durch Mitarbeitende der Kreuzberger Initiative gegen Antisemitismus gab es sowohl einen angeregten inhaltlichen, als auch methodischen Austausch.

Die Auseinandersetzung mit verschiedenen Formen des Antisemitismus bildete den Einstieg in das Thema. So wurden unter anderem sowohl der israelbezogene Antisemitismus im Kontext des Nah-Ost Konflikts als auch der sekundäre Antisemitismus behandelt. Neben dem Benennen der Erscheinungs- und Organisationsformen wurde der Fokus auf Antisemitismus als Alltagsphänomen gerichtet. Hierbei wurde besonders deutlich, dass Antisemitismus ein aktuelles Thema ist, das sich in unterschiedlichen Formen durch alle Gesellschaftsschichten zieht.

Während des eintägigen Workshops nahm der rege Austausch unter den motivierten Teilnehmenden großen Raum ein und führte, zusammen mit der kompetenten Moderation und Gestaltung durch die Seminarleitung, zu einem kurzweiligen und gewinnbringenden Workshop. Es wurde sehr deutlich, dass es in einem so komplexen Themenbereich keine einfachen Antworten gibt und dass es sich lohnt, sich weiter zu informieren und achtsam gegenüber antisemitischen Äußerungen und Handlungen zu sein.

Für alle, die in der Bildungsarbeit aktiv sind und sich in Zukunft weiter mit dem Thema beschäftigen wollen, möchten wir auf die Seite  https://www.anders-denken.info/ aufmerksam machen. Dort finden sich zu diesem Thema eine Übersicht mit Informationen und Methoden für die Arbeit mit Jugendlichen.

Unser großes Dankeschön geht an die Kreuzberger Initiative gegen Antisemitismus (KIGA e.V.)!