Elizaveta Khan (sie/ihr) ist Vorsitzende des Integrationshaus e. V. (In-Haus) in Köln – einer migrantischen, feministischen und antirassistischen Organisation, die seit über 14 Jahren Räume für Bildung, Empowerment und gesellschaftliche Teilhabe schafft.
Als aktivistische Sozialarbeiterin und Sozialpädagogin engagiert sie sich für soziale Gerechtigkeit, politische Bildung und die Sichtbarkeit marginalisierter Perspektiven. Sie ist Lehrbeauftragte an verschiedenen Hochschulen für Soziale Arbeit und arbeitet als Referentin zu den Themen Postkolonialismus, Desintegration, Rassismuskritik, Empowerment und Intersektionalität.
Neben ihrer Arbeit im In-Haus ist sie Mitglied des Integrationsrats der Stadt Köln, Vorstandsmitglied der Bürgerstiftung KalkGestalten sowie Mitkuratorin der Räume „It’s Yours“ bei „RESIST! Die Kunst des Widerstands“ und „Counter Images“ im Rautenstrauch-Joest-Museum.
In ihrer Haltung versteht Khan Desintegration als emanzipatorische Praxis – als bewusste Entscheidung, Ungerechtigkeiten zu benennen, Solidarität zu leben und gesellschaftliche Machtverhältnisse kritisch zu hinterfragen. Ihr Wirken zielt darauf, Demokratie als geteilte Verantwortung zu begreifen und kollektive Handlungsspielräume zu erweitern.