Salma Abdo (they/them) ist Filmemacherin, Medienproduzentin und PR-Spezialist*in mit Wurzeln in Damaskus und Sitz in Köln. Seit den Anfängen auf syrischen Filmsets im Jahr 2006 arbeitet Salma grenzüberschreitend – in Syrien, den Vereinigten Arabischen Emiraten, Jordanien, der Türkei und Deutschland – und verbindet filmische, auditive und gestalterische Erzählformen zu einer vielschichtigen Praxis.
Im Mittelpunkt ihrer Arbeit steht die Entwicklung inkludierender Medienformate, die marginalisierte Stimmen sichtbar machen, LGBTQI+ Safer Spaces stärken und pro-demokratische, antirassistische Narrative fördern. Mit Expertise in Postproduktion, Sounddesign und konzeptioneller Medienarbeit verbindet Salma künstlerische Präzision mit politischer Klarheit – und schafft Erzählungen, die Komplexität, Widerstandskraft und kollektive Imagination sichtbar machen.
Geprägt von persönlichen Erfahrungen mit Xenophobie und Flucht versteht Salma Medienarbeit als kreative wie gesellschaftliche Intervention. Ihre Projekte fördern Empowerment, Teilhabe und diverse Repräsentation und tragen dazu bei, dominante Narrative zu verschieben und kulturellen Wandel langfristig mitzugestalten.
Ausgehend von abolitionistischen, feministischen und antikolonialen Werten begreift Salma Geschichtenerzählen als politischen Akt – als Werkzeug, um Erinnerung zurückzuerobern, Ungerechtigkeit zu benennen und transformative Zukünfte zu entwerfen.
Als Teil des Vereins In-Haus e. V. in Köln entwickelt und begleitet Salma Medienstrategien an der Schnittstelle von Kunst, Aktivismus und Heilung, um solidarische Öffentlichkeiten und neue Formen kollektiver Sichtbarkeit zu schaffen.